Von Bare Metal zu VMware
Ein Storage-Projekt, das seine ursprünglichen Latenzanforderungen nicht erfüllte, wurde zur erfolgreichen Virtualisierungsplattform – und zum Wendepunkt in meinem Blick auf Infrastruktur.
> 10.000 € monatlich an Rackkosten gespartProjektgeschichte lesen
Ein Projekt, auf das ich besonders stolz bin
Als Systemadministrator kann ich Konfigurationen und Architekturen verändern. Hardwaregrenzen lassen sich dagegen nicht einfach mit einem Software-Patch beseitigen. Wir hatten ein Storage-System gekauft, um einen Cache-Layer zwischen die Webserver und die Produktionssysteme zu setzen.
Der Proof of Concept war nicht das ganze Bild
Das System bestand unseren Proof of Concept. Unter echter Last im operationellen Betrieb waren die Latenzen für den vorgesehenen Einsatzzweck dann aber zu hoch. Damit stand ein Projekt mit einer Investition von mehreren Hunderttausend Euro auf dem Spiel. Mussten wir den Misserfolg eingestehen und die Investition abschreiben?
Dieselbe Investition, ein anderer Ansatz
Wir änderten die Richtung. Statt das Storage aufzugeben, nutzten wir es als Grundlage, um unsere Bare-Metal-Server mit VMware zu virtualisieren. Der ursprüngliche Cache-Layer ließ sich so nicht realisieren – aber in einer anderen Architektur hatte die Hardware weiterhin einen Wert.
Aus dem Rückschlag wurde ein messbarer Erfolg
Am Ende stand ein erfolgreiches Virtualisierungsprojekt. Durch die Konsolidierung der physischen Server sparten wir außerdem monatlich mehr als 10.000 Euro Rackkosten. Aus einer gefährdeten Investition war eine Plattform mit klarem betrieblichem und wirtschaftlichem Nutzen geworden.
Warum mich das zu AWS führte
Obwohl das Ergebnis ein voller Erfolg war, blieb ein Wunsch: Infrastruktur dynamisch erzeugen und verändern zu können – so wie Software. Dieser Gedanke hat mich nicht mehr losgelassen. Kein Wunder also, dass ich irgendwann mein Herz an AWS verlor.


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